Machst du auch diese Nischenwebseiten Fehler?

Wenn du dich dazu entschlossen hast eine Nischenseite zu erstellen, dann solltest du unbedingt folgende Fehler vermeiden. Und wenn du bereits eine Nischenwebseite haben solltest, dann prüfe unbedingt deine Webseite auf diese Fehler.

 

Die größten Nischenwebseiten Fehler

Das Erstellen von Nischenwebseiten war vor einigen Jahren noch die am weitesten verbreitete Methode, um mit Affiliate Marketing zu starten. Doch in Zeiten von Facebook und Co., in denen Affiliate Marketing die breite Maße erreicht hat, ist es eher zur Königsdisziplin geworden. Obwohl es einfacher ist als je zuvor eine gute Nischenwebseite zu erstellen, setzen immer mehr Leute auf Methoden welche meist kurzfristiger und unprofitabler sind.

Natürlich ist es in den letzten Jahren auch schwieriger geworden eine profitable Nischenwebseite zu erstellen, aber genau das macht es für dich einfacher dich von der Konkurrenz abzuheben. Viele Nischenseiten Fehler sind weit verbreitet und ich sehe sie immer wieder, wenn du aber diese Fehler vermeidest, lässt du deine Mitbewerber schnell hinter dir.

 

#1 Falsche Vorstellung und fehlende Ausdauer

Einer der größten Nischenseiten Fehler liegt gar nicht in der Webseite selber, sondern in der Mentalität des Betreibers.

Ich weiß noch, wie einfach es 2010 war eine Nischenwebseite zu erstellen und diese innerhalb kürzester Zeit zu gutem Umsatz zu führen. Heute ist das aus verschiedenen Gründen nicht mehr ganz so einfach. Zum einen liegt das daran, dass Google mittlerweile sehr stark auf Qualität setzt. Dadurch kannst du mit einer lieblos hingeklatschten Webseite und ein bisschen Backlink building keine Erfolge mehr erwarten. Hinzu kommt, dass das Internet immer schneller wächst und immer mehr Nischenseiten aus dem Boden sprießen, sodass du bei der ganzen Konkurrenz erst mal untergehst.

 

Erfolgreich mit Nischenseiten

„Man, das hört sich aber nicht so an als ob man mit Nischenseiten noch erfolgreich werden kann.“

So hört es sich vielleicht nicht an, jedoch beweisen Menschen wie Lars Pilawski und Peer Wandiger immer wieder, dass man auch heute noch gute Nischenwebseiten erstellen kann. Das Einzige, was du dafür tun musst, ist diese Fehler zu vermeiden.

Als allererstes, darfst du nicht mit der Mentalität herangehen, dass deine Seite innerhalb von ein paar Wochen bei Google auf Platz 1 steht. Heutzutage dauert es oft Monate, wenn nicht länger damit du messbare Ergebnisse bei Google vorweisen kannst. Wie schnell dies geht, hängt von vielen Faktoren ab unter anderem: der gewählten Nische, deiner Erfahrung zum Thema Nischenseiten erstellen und dem Alter deiner Domain. Vor allem bei dem letzten Punkt siehst du, dass du deiner Konkurrenz anfangs unterlegen bist.

Wenn du dir aber klarmachst, dass Affiliate Marketing mit Nischenseiten nicht von heute auf morgen funktioniert, bist du vielen Marketern, welche zu früh aufgegeben haben, einen Schritt voraus.

 

Wieviel Ausdauer hast du?

Ein weiterer Punkt ist Ausdauer. Viele Nischenseitenbetreiber erstellen ihre Webseite, geben Gas, produzieren eine Menge Content und merken, dass sie nach ein paar Wochen keine Besucher auf ihrer Webseite haben und hören auf Artikel zu schreiben.

Es ist jedoch wichtig regelmäßig neue Blogbeiträge zu verfassen und das über einen langen Zeitraum. Ein Blogbeitrag pro Woche bedeutet 53 neue Beiträge im Jahr, über einen Zeitraum von 6-18 Monate bewirkt dies wahrliche Wunder.

Zu dem jetzigen Zeitpunkt (Dezember 2019) ist meine Webseite gerade einmal fünf Monate alt, hat 20 Beiträge und kein signifikantes Google Ranking. Das habe ich aber auch nicht anders erwartet, da die Affiliate Marketing Nische sehr hart umkämpft ist und ich starke Konkurrenten habe, welche schon seit Jahre am Markt sind.

Ich werde diesen Beitrag nächstes Jahr aktualisieren, um dir zu zeigen, was Ausdauer bewirken kann.

Weißt du, was der Hauptgrund für eine erfolgreiche Nischenseite ist?

 

#2 Ich habe die falsche Nische gewählt

Ein Detail, dem viele Anfänger immer noch nicht genug Aufmerksamkeit zukommen lassen, ist die Wahl der richtigen Nische. Im Grunde kann man mit wirklich jeder Nischenseite erfolgreich werden, nur dauert es von Nische zu Nische unterschiedlich lang und es ist unterschiedlich schwierig.

Bei der Wahl der richtigen Nische gibt es zwei Fehler, die immer wieder passieren:

 

Deine Nische ist gar keine Nische

Klingt komisch, ist aber so. Viele, die eine Nischenseite aufsetzen wollen, befinden sich mit ihrem Thema gar nicht in einer richtigen Nische. So ist zum Beispiel Abnehmen oder Geld verdienen im Internet gar keine Nische, was viele aber nicht direkt verstehen. Hierbei handelt es sich nämlich um Hauptmärkte. Wenn man sich aber in einem Hauptmarkt befindet, ist die Konkurrenz wesentlich höher, sodass es für dich natürlich wesentlich schwieriger wird.

 

Du hast nicht die perfekte Nische gewählt

Gibt es die perfekte Nische überhaupt?

Jein, DIE perfekte Nische gibt es in dem Sinne nicht, aber es gibt die perfekte Nische für dich.

Die Nische auszuwählen ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Affiliate Business. Mit der Wahl der falschen Nische ist die ganze Basis auf der dein Geschäft beruht instabil. Viele wählen eine Nische nach dem Kriterium aus: „Ich habe gehört/glaube, mit der Nische kann man viel Geld verdienen“, doch mit dieser Einstellung wird man in dieser Nische kaum Geld verdienen können.

Du musst zuerst eine Nische finden, die zu dir passt. Mit dem Thema die richtige Nische finden habe ich mich ausführlich in einem anderen Beitrag beschäftigt.

#3 Schlechte Qualität bei einer Nischenwebseite

Ein Nischenwebseiten Fehler der zum Glück nicht mehr so häufig auftritt, bzw. den Google in seiner Suche kaum noch zulässt, sind Nischenwebseiten von schlechter Qualität. Wie bereits erwähnt, legt Google immer mehr wert auf qualitativ hochwertige Webseiten, der Begriff Qualität lässt sich hier in mehrere Bereiche unterteilen.

 

Content Qualität

Zum einen muss dein Content hochwertig sein. Das heißt: Du musst Blogbeiträge schreiben, welche für deine Leser eine hohe Qualität haben. Es muss etwas sein, was ihnen hilft, sie informiert oder interessant für sie ist.

Artikel wie sie früher möglich waren, ohne Substanz dafür mit vielen Keywords funktionieren nicht mehr. Auch bringt es nichts fremde Artikel umformuliert abzuschreiben. Natürlich kannst du dich an deinen Mitbewerbern orientieren (das mache ich auch), doch muss dein Content immer einzigartig und lesenswert sein.

 

Text Qualität

Zum Anderen müssen deine Texte fehlerfrei sein. Für mich gibt es nichts Schlimmeres als auf (professionellen) Webseiten eine Menge Rechtschreibfehler zu finden. Dabei weiß ich selber, dass Rechtschreibfehler „unvermeidbar“ sind.

Ich habe einmal an der Beschriftung der Schilder für ein Museum gearbeitet. Wir haben zu dritt stundenlang an der Korrektur gearbeitet. Doch als wir dann hinterher die Schilder angebracht haben, habe ich direkt 2(!) Rechtschreibfehler gefunden. Auch wirst du auf meinem Blog sicher den ein oder anderen Fehler finden, den ich übersehen habe.

Mit heutigen Mitteln ist es jedoch kein großes Problem mehr einen nahezu einwandfreien Text zu schreiben. Sogar Grammatik, mit der ich manchmal so meine Probleme habe, lässt sich mit dem LanguageTool einfach korrigieren.

Wenn ich einen Blog-Artikel schreibe, gehe ich immer wie folgt vor:

6 Nischenseiten Fehler

 

So vermeide ich 99 % meiner „Feler“ ;)

Wie du immer Stoff für hochwertigen Content hast, wirst du in meinem nächsten Blogbeitrag erfahren.

 

Webseiten Qualität

Auch muss deine Webseite eine entsprechende „Qualität“ haben, hier spielen jedoch so viele Dinge eine Rolle, dass ich darüber einen anderen Beitrag verfassen werde. Ein paar dieser Kriterien sind: Metabeschreibungen, URL, Design und Sicherheit.

 

#4 Wie dir Perfektionismus im Online Geschäft schadet

Dies gilt in allen Bereichen des Online Marketings und vermutlich in fast allen Bereichen des „echten Lebens“.

Ich wurde von meinem Vater als Perfektionist erzogen, wirklich alles musste zu einem perfekten Ergebnis führen. Ob es das Zusammenfalten einer Abdeckplane (welche am nächsten Tag wieder ausgebreitet wurde) oder das Fegen des Hofs (welcher nach zwei Tagen aussah wie zuvor) war. Alles musste auf die „beste“ Weise zum „perfekten“ Ergebnis führen.

 

Perfektionismus ist der Feind des Guten

Doch im Online Marketing habe ich gelernt: „Perfektionismus ist der Feind des Guten“. Ich weiß nicht, ob es vielleicht sogar an meiner Erziehung lag, aber ich hatte nie ein Problem damit, dass ich dachte, perfekte Ergebnisse abliefern zu müssen. Vermutlich habe ich unbewusst gelernt, dass es den perfekten Zustand nicht gibt, immerhin war mein Vater mit meiner Arbeit nie zufrieden.

Auf jeden Fall gibt es im Internet sehr viele Menschen die denken, alles was sie tun müsse perfekt sein. Sie haben den Gedanken, ihre Webseite, ihr Beitrag, ihre E-Mail, ihr Produkt darf erst an die Öffentlichkeit, wenn es wirklich zu 100 % perfekt ist. Die Frage, die sie sich nie stellen ist aber: Perfekt für wen?

Es ist nicht wichtig, was du über deine Nischenseite denkst, es ist einzig und allein wichtig, was deine Besucher und potentiellen Kunden darüber denken. Nur wenn für dich etwas perfekt ist, ist es noch lange nicht perfekt für deine Besucher. Eventuell wollen deine Besucher auch gar nichts Perfektes, sondern legen mehr Wert auf Authentizität und diese kann bekanntlich gar nicht perfekt sein.

Daher ist perfekt, keines Falls ein Garant für gut. Der große Fehler, den du machst, wenn du nach Perfektionismus strebst ist, dass du Gutes zerstörst.

 

Der perfekte Blogbeitrag

Ein Beispiel: Ich brauche für einen Blogbeitrag 2-5 Stunden inklusive Korrektur und Recherche. Ich könnte locker doppelt so viel Zeit aufwenden, um den Beitrag zu perfektionieren. Hier noch ein Sprachmuster, da ein rhetorisches Mittel, vielleicht sogar noch etwas an meinem SEO arbeiten. Dann würde ich 4-10 Stunden für einen „perfekten“ Blogbeitrag benötigen. (Von dem ich immer noch nicht weiß, wie er bei dir überhaupt ankommt.)

Ich könnte aber auch in 4-10 Stunden zwei gute Beiträge (ich hoffe, dass du meine Beiträge als gut befindest ;) ) schreiben, somit hätte mein Perfektionismus einen guten Blogbeitrag zerstört und ich könnte meinen Lesern nur noch halb so viel Mehrwert bieten

Genauso sieht es aus, bei dem Design bei deiner Webseite oder dem Erstellen deines eigenen Produktes. Es ist besser, du veröffentlichst etwas Gutes und perfektionierst es über die Zeit, anstatt Jahre an etwas Perfektem zu arbeiten, was am Ende doch niemals das Licht der Welt erblickt.

 

Will dein Besucher deine Perfektion?

Vor allem weißt du erst, was dein Kunde/Besucher wirklich will, nachdem er es dir gesagt oder gezeigt hat. Ich kenne so viele Blogs, Webseiten und Produkte, die ich als hässlich, schlecht und unübersichtlich bezeichnen würde, aber sie fahren gute Umsätze, die Kunden lieben sie.

Zu dem Thema „Was will der Kunde“ kommen wir auch gleich bei dem nächsten, großen Nischenwebseiten Fehler.

Lies hier weiter, wenn du selbst Perfektionist bist oder wissen willst, was ein guter Unternehmer sonst noch braucht.

 

#5 Deine Webseite ist nicht Besucherorientiert

Die wichtigste Person meiner Nischenwebseite bin nicht ich, sondern du.

Das, was ich hier mache, tue ich ja auch nicht für mich, sondern hauptsächlich für dich (und ein bisschen für Google). Natürlich ist meine Absicht mit dieser Webseite Geld zu verdienen, das ist ja der schöne Nebeneffekt solcher Webseiten. Und früher war es wirklich mal ein Nebeneffekt, Blogger haben Affiliate Marketing genutzt um von ihrem Blog, den sie schon Jahre betreut haben, etwas Geld zu verdienen.

Erst seit ein paar Jahren wurde hieraus eine richtige Industrie, welche Blogs erstellt mit der Hauptabsicht Geld zu verdienen. Doch, auch wenn deine Hauptabsicht ist Geld zu verdienen und nicht anderen zu helfen, dann ist dies nur möglich, wenn du deine Besucher und Kunden in den Mittelpunkt stellst. Das äußert sich aber nicht nur darin, dass du in deinen Beiträgen Dinge schreibst die deine Zielgruppe interessieren.

Besucherorientierung spiegelt sich in allen Punkten deiner Webseite wider. Dein Schreibstil muss zu deiner Zielgruppe passen, genauso wie das Design deiner Webseite, die Thematik deiner Beiträge, deine E-Mails, deine Marketingmethoden..also wirklich alles.

Das hört sich zwar relativ aufwendig an, aber wenn man selber zu der Zielgruppe gehört oder diese gut kennt, geht das von ganz alleine. Á propos gerne kannst du mir ein Kommentar dalassen, wie du meinen Blog findest.

Diesen Nischenwebseiten Fehler machen viele von den weniger erfolgreichen Bloggern. Sie konzentrieren sich zu sehr auf sich und auf das Geld verdienen, sodass sie den Kontakt zu ihren Besuchern und Kunden verlieren und daher nicht erfolgreich werden können.

Besonders Anfänger die noch wenige Besucher haben, können durch diese Methode viele Fans gewinnen, die gerne wieder kommen und bei dir kaufen und müssen sich so nicht auf ständig neue Besucher „hoffen“.

 

Nischenseiten Fehler #6 Keine SEO-Strategie

Kommen wir zu Nischenwebseiten Fehler Nummer 6, dieser ist nicht ganz so gravierend wie die vorherigen. Man kann, ohne jemals den Begriff SEO gehört zu haben, eine sehr erfolgreiche Nischenwebseite aufbauen. Das liegt hauptsächlich daran, dass die fünf vorherigen Nischenwebseiten Fehler bereits Teil einer guten SEO Strategie sind.

Wenn du die ersten fünf Fehler vermeidest, liebt Google deine Webseite und die Liebe von Google ist immer noch die beste SEO Strategie, die man verfolgen kann.

Hier habe ich dir aufgezeigt, was eine gute SEO Strategie ausmacht, das würde hier nämlich definitiv den Rahmen sprengen.

 

Fazit

Wenn du diese 6 häufigsten und gravierendsten Nischenwebseiten Fehler vermeidest, steht dem Erfolg deiner Webseite nichts mehr im Wege. Diese Fehler sind allesamt sehr leicht zu vermeiden, doch die meisten Webseitenbetreiber sind sich nicht bewusst wie gravierend diese Fehler sein können.

Und denke immer dran „Über Nacht berühmt wird derjenige, der viele Jahre zuvor tagsüber hart gearbeitet hat” (Unbekannt).